Nadine Kupfer

Diashow - Ausschnitte  Galerie und Werke   Künstlerin: Nadine Kupfer   Fotos: Mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt von Nadine Kupfer

Nadine Kupfer

Künstlerin

Coburg

Nadine Kupfer

Meine größte Motivation ist meine innere kreative Energie. Malen ist für mich so essenziell wie Essen und Trinken – ich muss es tun.


Wie bist Du zur Kunst gekommen?
Oder anders gefragt: In welchem Alter wurde Dir klar, dass Du im tiefsten Herzen (eigentlich) eine Künstlerin bist?

Ich male, seit ich einen Stift bzw. Pinsel halten kann. Kunst war mein Lieblingsfach in der Schule, natürlich später auch mein Leistungskurs. Damals habe ich Werke großer Künstler kopiert – nicht aus Mangel an Fantasie, sondern aus dem Wunsch, ihre Sprache zu verstehen. Ok, vielleicht auch, weil es die Lehrer:innen so wollten ;-) Heute weiß ich: Diese Phase hat meinen Blick geschärft. Ich kann realistisch malen, aber mein Herz schlägt für die Abstraktion. Dafür braucht es Mut – den Mut, den Kopf auszuschalten, der Intuition zu vertrauen und einfach loszulegen. Ich glaube wie Joseph Beuys, dass jeder Mensch ein:e Künstler:in ist. Manche müssen nur tief genug graben, um ihre Kreativität freizulegen. Andere finden ganz eigene Wege. Für mich ist es die Leinwand, auf der ich dem Unausgesprochenen und meinen Gefühlen sowie Gedanken eine Stimme gebe.

 


War Dein Weg zum Künstlerdasein für Dich immer klar oder gab es erst noch berufliche Umwege?

Ich bin schon als Künstlerin auf die Welt gekommen ;) Im Ernst: Ich habe immer gespürt, dass die Kunst meine Berufung ist. Doch wie viele andere auch bekam ich von meinen Eltern den gut gemeinten Rat, erst einmal „etwas Gescheites“ zu lernen – schließlich galt Kunst als brotlos. Also habe ich meine Bewerbungsmappe nie fertiggestellt, sondern stattdessen eine Ausbildung zur Polizeimeisteranwärterin in Würzburg begonnen – und aus Gründen ziemlich schnell abgebrochen.

 

Danach zog es mich in eine kreativere Richtung: Ich wurde Mediengestalterin und habe später Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien in Stuttgart studiert. Seitdem arbeite ich im Marketing.

 

Mit der Geburt meiner Kinder kehrte der Wunsch zurück, wieder mehr zu malen – einfach etwas nur für mich zu haben. 2017 habe ich dann richtig losgelegt, zuhause im Keller oder am Küchentisch, begleitet von Kursen bei verschiedenen Künstlerinnen. Anfang 2024 habe ich schließlich mein eigenes Atelier bezogen – und ab da nahm die Kunst so richtig Fahrt auf.

 

Also ja, mein Weg war nicht geradlinig, es gab viele Umwege und sogar Hindernisse, aber genau das hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Und ich weiß: Ich bin endlich angekommen :)




Hast Du von Anfang an Förderer und Fans Deiner Kunst gehabt? Oder musstest Du Dir diese hart erarbeiten?

Das wäre zu schön gewesen. Tatsächlich habe ich - als ich realistisch gemalt habe - mehr Zuspruch bekommen. Leider hatte ich nicht das Glück von Menschen umgeben zu sein, die mir helfen meine künstlerische Stimme zu finden. Es gab viele Situationen, die mich hätten kleinhalten können, aber ich habe mich entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich schaue nur nach vorne: Ich bin auch heute noch auf der Suche nach Förderern und Fans – also wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich über jede:n, der mich auf meinem künstlerischen Weg begleiten möchte. Alle mit einer positiven Grundeinstellung sind herzlich willkommen ;)




Wie vermarktest bzw. verkaufst Du Dich und Deine Werke? Nutzt Du soziale Kanäle? Welche bevorzugt?

Ich nutze hauptsächlich Instagram zur Vermarktung meiner Kunst: www.instagram.com/nadinekupferart. Allerdings wünsche ich mir dort noch eine größere Reichweite. Mein nächstes großes Projekt ist eine eigene Website, die schon lange auf meiner

To-Do-Liste steht.

 

Neben Social Media setze ich auf Ausstellungen und regionale Projekte, um meine Kunst sichtbar zu machen. Anfang des Jahres nahm ich an einer Gruppenausstellung der Galerie newandabstract in Berlin teil. Zudem zeige ich meine Kunst in verschiedenen regionalen Kunstprojekten wie der Artothek oder den Coburger Designtagen in der Kulturfabrik, wo sich auch mein Atelier befindet.


Ein besonderes Projekt von der FAC ist "Kunst in der Dose", bei dem meine kleinformatigen Werke bald in einem umgebauten Flaschenautomaten erhältlich sein werden. Zudem sind einige meiner Bilder aktuell in einem bekannten regionalen Lampengeschäft im Schaufenster ausgestellt.

 

Für die Zukunft freue ich mich besonders auf zwei größere Ausstellungen: Im Herbst 2025 werden einige meiner Werke in unserer Partnerstadt Oudenaarde/Belgien zu sehen sein, und ich werde erstmals an der Kunstmesse ArtMuc in München teilnehmen. Ich hoffe, dort ein neues Publikum für meine Kunst zu begeistern.




Wie startest Du in Deinen Tag, oder wie strukturierst Du Deinen Alltag? Gibt es Rituale? Bist Du Frühaufsteher oder arbeitest am liebsten nachts?

Vor den Kindern und dem Hund war ich eine totale Nachteule und Langschläferin. Mittlerweile bin ich Frühaufsteherin – zuerst kümmere ich mich um meine Familie und die Tiere, dann um den Haushalt. Erst danach schaue ich, welche To-Dos ich für den Tag eingeplant habe. In der Kunst gibt es ja so viele Aufgaben, die oft gar nicht wahrgenommen werden – wie Buchhaltung, Recherche, Bewerbungen für Messen und Kunstpreise, Social Media etc. Und wie schon erwähnt, wird mein nächstes großes To-Do die Erstellung meiner eigenen Homepage sein. Malen plane ich immer je nach Tagesablauf ein – mal sind es nur 30 Minuten, mal auch drei Stunden. Und wenn ich gar nicht dazu komme, nehme ich abends auf dem Sofa mein Skizzenbuch zur Hand und bringe die Gedanken und Farben des Tages dort aufs Papier.




Wo und wie arbeitest Du am liebsten? Bzw. welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Ich liebe mein Atelier, weil ich dort den Raum habe, mich auszubreiten und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier muss ich nicht nach jeder Malsession sofort aufräumen, sondern kann beim nächsten Mal nahtlos an meinen Arbeiten -ich male immer an vielen Werken gleichzeitig - weiterarbeiten.
 

Mein Ritual, wenn ich ins Atelier komme, läuft immer gleich ab: Zuerst mache ich ein Foto vom aktuellen Ist-Zustand mit meinem iPhone, dann öffne ich das Fenster, um frische Luft hereinzulassen. Währenddessen suche ich eine passende Playlist bei Spotify aus und lasse die Musik laufen. Danach bereite ich mir einen Kaffee oder Tee zu und hole frisches Wasser für die Pinsel.

Und dann geht es los – meist so schnell und vertieft, dass ich oft vergesse, den Prozess zu filmen oder Zwischenstandsfotos zu machen.

 

 


Welche Materialien nutzt oder bevorzugst Du für Deine Kunst?

Ich arbeite hauptsächlich mit Acrylfarben, habe aber auch schon mit Ölfarben experimentiert. In meinem Atelier gibt es gefühlt alles, was man zum Malen nutzen kann – von klassischen Pinseln, Spachteln und Schwämmen bis hin zu eher unkonventionellen Werkzeugen wie neuen Klobürsten oder alten Zahnbürsten. Oft verwende ich auch einfach meine Hände zum Malen und Verblenden. Natürlich kommen auch Ölsticks, Wachspastelle, Acrylstifte sowie Spray- und Nagellacke zum Einsatz. Auf Papier male ich auch weiterhin gerne mit Aquarellfarben und wasservermalbaren Buntstiften.

 

Ich liebe es, Neues auszuprobieren, und genau deshalb gibt es in meinem Atelier eine riesige Vielfalt an Materialien. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als im Künstlerbedarf zu stöbern und neue Möglichkeiten für meine Kunst zu entdecken!


 


Gibt es ein Hauptthema in Deinem künstlerischen Schaffen, oder gibt es Thematiken, die immer wieder an neuen Stellen auftauchen?

Mein künstlerischer Ausdruck ist stark von den Impressionisten und Expressionisten beeinflusst. Mich fasziniert, wie diese Künstler:innen mit Licht und Farben gespielt haben, um Emotionen einzufangen. Ich male intuitiv, lasse mich von meinen Gefühlen und meinem Herzen leiten, ohne vorher einen genauen Plan zu haben. Dennoch habe ich festgestellt, dass sich Blumen oft in meinen Werken wiederfinden – manchmal konkret, oft aber nur angedeutet, fast verborgen in den abstrakten Formen und Farbwelten.




Was tust Du, wenn Dich eine Schaffenskrise erwischt? Hast Du einen Tipp, wie man wieder kreativ wird?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Kreativität wieder anzukurbeln. Wenn ich nicht weiß, was ich malen soll oder wie ich anfangen kann, lasse ich mich gerne von Musik, Zeitschriften, meinen Skizzen- und Kunstbüchern oder alten Kalendern inspirieren. In meinem Atelier habe ich außerdem spezielle Würfel und Karten, die mir neue Ideen liefern. Falls ich einmal wirklich keine Lust zum Malen verspüre (das kommt bei mir fast nie vor), räume ich stattdessen mein Atelier auf – das wirkt auf mich befreiend. Oft entdecke ich dabei sogar alte Skizzen oder Materialien, die mich auf neue Ideen bringen.




Was oder wer treibt Dich an?

Meine größte Motivation ist meine innere kreative Energie. Malen ist für mich so essenziell wie Essen und Trinken – ich muss es tun. Wenn ich nicht male, spüre ich eine innere Unruhe. Es ist eine Kraft, der ich mich nicht entziehen kann, und sie treibt mich dazu, immer weiter zu experimentieren und mich künstlerisch weiterzuentwickeln.




Was zerstört Deinen „Flow“ umgehend?

Meinen kreativen Flow können negative Vibes zerstören, ein Anruf oder jemand, der unerwartet an die Ateliertür klopft – das mag ich tatsächlich nicht so gerne ;) Und natürlich, wenn ich das Gefühl habe, nur Müll zu produzieren. Aber in solchen Momenten höre ich einfach auf und mache zu einem späteren Zeitpunkt oder am nächsten Tag weiter.




Wann ist etwas richtig gute Kunst für Dich?

Ich liebe Kunst, die in mir Emotionen auslöst. Im Museum Brandhorst gibt es einen lichtdurchfluteten Raum mit Werken von Cy Twombly – beim ersten Mal hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, als ich ihn betrat. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei einem Gemälde von Franz Marc, dessen Kunst ich sehr schätze. Ich liebe auch Objektkunst – dabei ist das verwendete Material zweitrangig, entscheidend ist, wie das Werk mich berührt.




Wann und wo genau war Deine erste und wann und wo war
Deine kürzlich letzte Ausstellung?

Meine erste Ausstellung fand 2023 auf dem Umschlagplatz in Bad Staffelstein statt. Zuletzt waren drei meiner großformatigen Werke von Februar bis März 2025 in der Gruppenausstellung der Galerie newandabstract in Berlin zu sehen.




Warum sollten die Menschen, Kunstsammler, Museen und
Galeristen Deine Kunst kaufen?

Meine Kunst polarisiert – sie ist farbenfroh, energiegeladen und ausdrucksstark. Für manche vielleicht zu intensiv, für andere genau das, was sie inspiriert. Und genau das ist meine Intention: Kunst zu schaffen, die Emotionen weckt und nicht beliebig ist. Jeder Mensch ist einzigartig – so auch meine Werke. Mein Stil entwickelt sich stetig weiter, und ich höre oft, dass Menschen so eine Malweise noch nicht gesehen haben. Das macht meine Kunst unverwechselbar – und für Sammler:innen, Museen und Galerien besonders wertvoll.




Wie gehst Du mit Kritik an Deinem Werk um?

Ich versuche, unsachliche Kritik nicht an mich heranzulassen. Konstruktive Rückmeldungen hingegen nehme ich gerne an, wenn sie mir helfen, mich und meine Kunst zu reflektieren. In der abstrakten Kunst begegnet man oft dem Vorurteil, dass sie weniger anspruchsvoll sei – Sätze wie 'Das kann ja jedes Kindergartenkind' oder 'Das kann ich auch' hört man da schon mal. Doch gerade das Offene, Unkonventionelle dieser Kunstform ermöglicht es, Emotionen und individuelle Wahrnehmungen frei auszudrücken. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich Menschen auf meine Werke reagieren – und letztlich ist es ja genau das, was Kunst so besonders macht.




Welche Ziele möchtest Du mit Deiner Kunst noch erreichen?

Mein Ziel ist es, mich als Künstlerin stetig weiterzuentwickeln und meinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Meiner Meinung nach sollte einfach jeder einen echten Kupfer an der Wand hängen haben ;) Ich habe über die Jahre gelernt, dass es in der Kunst vor allem auf Disziplin, Leidenschaft und Durchhaltevermögen ankommt. Ich wünsche mir, dass meine Werke wertgeschätzt werden, dass meine Serien ausverkauft sind und ich Auftragsarbeiten für spannende Projekte bekomme – toll wären Kooperationen mit Influencer:innen, eine Ausstattung von Hotels, Ausstellungen bei renommierten Kunstmessen. Ein absoluter Traum wäre es, meine Arbeiten in einem Museum wie dem Brandhorst neben Cy Twombly zu sehen. Da würde ich wohl vor Glück losheulen.

 

Vor allem aber möchte ich, dass meine Familie stolz auf mich ist, dass ich von meiner Kunst gut leben und bis ins hohe Alter mit Freude weiter malen kann.




Was war der beste Ratschlag, den Du für Deine Arbeit je erhalten hast?

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, kam von einer Künstlerin, die mir sagte: "Nadine, du bist eine Künstlerin. Das ist nicht nur deine Leidenschaft, das ist dein Beruf – und es ist vollkommen in Ordnung, dafür deinen Preis zu verlangen."

 

Dieser Satz hat viel in mir verändert. Denn gerade als Künstler:in zweifelt man oft an sich selbst, fragt sich, ob das, was man tut, wirklich "gut genug" ist. Aber die Wahrheit ist: Wenn du für deine Kunst brennst, dann ist sie es wert.

 

Wenn ich Künstler:innen, die an sich zweifeln, einen Satz mit auf den Weg geben darf, dann ist es dieser: Mach weiter. Egal, was andere sagen. Hör auf dein Herz, vertraue dir und deinem Talent. Deine Kunst ist wertvoll – und du auch.




Hast Du künstlerische Vorbilder?

Wie bereits erwähnt, haben mich die Impressionisten und Expressionisten schon in meiner Schulzeit geprägt – Monet, Marc, Macke, Münter und viele mehr. Ich bewundere außerdem Künstler wie Helen Frankenthaler, Cy Twombly oder Basquiat. Ich liebe es, Galerien und Museen zu besuchen, mehr über die Hintergründe der Werke zu erfahren und daraus meine eigenen Schlüsse zu ziehen.




In welchen Lebensphasen schaffst Du am ehesten Kunst? Eher, wenn Du etwas verarbeiten musst (z.B. Konflikte, Politisches, Trauer) oder wenn du glücklich, zufrieden und satt, respektive entspannt bist (z.B. im Urlaub)?
Tatsächlich male ich im Urlaub kaum, weil ich die gemeinsame Zeit mit meiner Familie genieße. Im Alltag hingegen zeichne oder male ich fast jeden Tag – zumindest in mein Skizzenbuch. Dabei verarbeite ich die Stimmungen des Tages, die manchmal auch von politischen oder gesellschaftlichen Themen beeinflusst sind.


Bist Du interdisziplinär unterwegs? Also schreibst Du z.B. auch Geschichten, oder arbeitest Du mit verschiedenen Materialien wie Keramik oder tuftest Teppiche oder verbindest diese Themen miteinander?

Ich schreibe hin und wieder Gedichte und versuche mich derzeit an einer Skulptur. Gleichzeitig interessiere ich mich für KI-generierte Kunst und Musik und möchte mich in Zukunft noch intensiver damit auseinandersetzen. Meine Interessen sind vielfältig, was einerseits inspirierend ist, mich aber auch vor die Herausforderung stellt, mich zu fokussieren. Im Moment liegt mein Schwerpunkt aber weiterhin auf der Malerei.




Welche Charaktereigenschaft sollte ein bildender Künstler bzw. Künstlerin deiner Meinung nach bezüglich des eigenen Erfolgs bestenfalls mitbringen? Und welche besser nicht?

Jede:r definiert Erfolg für sich anders. Ich denke, es ist wichtig, keine Höhenflüge zu haben, und halte es wie im Song von Take That: Never forget (where you are coming from). Sei immer authentisch, verbieg dich nicht und steh zu deinem Wort. Alles kommt, wie es kommen soll. Mach dir keinen Druck und sei ein ehrlicher, freundlicher, hilfsbereiter Mensch.

 

Zusätzlich halte ich Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin für essenziell, da der künstlerische Weg oft von Unsicherheiten und Rückschlägen geprägt ist. Auch Neugier ist eine wertvolle Eigenschaft – sie hilft, sich weiterzuentwickeln, neue Techniken auszuprobieren und Inspiration zu finden.

 

Was man besser nicht mitbringen sollte? Übermäßigen Perfektionismus, da er dazu führen kann, dass man sich selbst im Weg steht. Auch zu viel Vergleich mit anderen kann den eigenen kreativen Prozess hemmen und Unsicherheiten verstärken.
 
 


In welchen Lebensjahren oder in welchem Alter deiner Laufbahn warst du in deinem Schaffen am produktivsten?

Ich bin seit 2020 sehr aktiv, da ich während der Corona-Zeit einen kreativen Ausgleich gesucht und gefunden habe. Mit der Eröffnung meines eigenen Ateliers Anfang 2024 konnte ich meine Produktivität noch einmal intensivieren, da ich nun mehr Raum für Experimente habe und mich intensiver meinen Projekten widmen kann.




Was war der Grund für Schaffenspausen in deinem Leben?

Schaffenspausen gab es vor allem, wenn mein Beruf mich stark beanspruchte oder als ich meine Kinder bekam. Jetzt male ich fast durchgängig und genieße es, wie viel Kreativität aus mir heraussprudelt. Manchmal schaffe ich es nicht ins Atelier, wenn wir einen neuen Pflegehund aufnehmen und ihn erst an ein 'normales' Leben gewöhnen müssen. Dann male ich eben von zu Hause aus in meinem Büro – kreativ bleibe ich trotzdem.




Wie viele Werke hast du in deinem Leben bislang geschaffen? Hast du sie gezählt?

Puh, tatsächlich kann man sie nicht mehr zählen, da ich auch viel auf Papier experimentiere, in Skizzenbücher male und immer wieder neue Ideen ausprobiere. Es sind wirklich viele! Das Gute ist: Wer nach einem Unikat sucht, kann einfach mal auf meinem Insta-Account vorbeischauen. Richtig tolle Werke warten noch auf ein schönes Zuhause – vielleicht ist ja auch eins für dich dabei? ;)






...Und jetzt zu unserer Rubrik: „Kurze Fragen, kurze Antworten“

-Dein aktuelles Lieblingsbuch?

Alle Bände von Harry Potter



-Dein Mantra oder Lieblingsspruch/Zitat lautet?

Why not



-Deine nächste Reise geht am liebsten wohin?

Küstenrundreise in Amerika, wobei es bei der politischen Lage nicht wirklich zur Debatte steht. Deshalb geht es dieses Jahr im Sommer mit Familie und Hund an die Ostsee.



-Was hast Du immer im Kühlschrank?

Eier von unseren tollen Hühnern



-Wie definierst Du Luxus?

Das oberste menschliche Gut ist Gesundheit, dann kommt kreative Freiheit im Kopf, Liebe im Herzen und Schokolade im Schrank ;)


-Dein Leben ohne Kunst wäre…

...wie ein Pinsel ohne Farbe – bereit, aber irgendwie sinnfrei.


-Deine Kunst ist…

...voller Leben, Liebe und bunter Farbe ;)


-Das Leben ist zu kurz um…

...keinen echten Kupfer an der Wand hängen zu haben – schließlich soll der Glanz im Raum nicht nur von der Lampe kommen ;) #supportfemaleartists




Andrea Thierbach - bildende Künstlerin - Foto by gug-mag.de

Nadine Kupfer

Künstlerin


Jahrgang: 1980


Geburtsort: Coburg



Wohnort: Coburg


www.nadinekupfer.art

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